Edelsteine in Idar-Oberstein

Am Freitag um 17 Uhr fuhren wir zu siebt in unserem Hockeybus nach Idar Oberstein. Nach mehrstündiger, dennoch rasanter Fahrt durch unseren Torwart kamen wir im Haag an. Nach Ankunft von Edith und Helmut ging es an den Zeltaufbau. Anschließend erwartete uns frisch im Holzofen zubereitete Pizza. Bei einem kühlen Bier und leckerer Pizza ließen wir den Abend ausklingen. Der nächste Tag startete nach hervorragendem Frühstück mit selbst gekochter Marmelade und jeder Menge anderer leckerer Dinge mit einer geführten Tour durch die einzige noch begehbare Edelsteinmine Europas. Mit jeder Menge neu dazugewonnenem Wissen und vielen Bildern gings zum Supermarkt um für Alkoholisches zu sorgen. Gegen Mittag begannen die Spiele. Nach zwei verlorenen Spielen gegen sehr starke Frankenthaler
und die Düsseldorfer (Wir hatten auch unsere Chancen.) gewannen wir das letzte Spiel gegen unsere Gastgeber mit einem knappen 2:1. Nach einer gemütlichen Pause mit 43er mit Milch und den am Vormittag erworbenen Fässchen Bier wurde der Feierabend eingeläutet. Anschließend ging es in die Duschen. Zum Abendessen gab es reichlich Buffet mit über dem Schwenkgrill gebratenem Spießbraten. Durch unseren erstklassigen Torwart konnten wir trotz weniger Punkte auf eine prima Tordifferenz zurück schauen. Dies gab uns beste Voraussetzungen für den nächsten Tag. Mit Livemusik und vielen Sorten Nachtisch wurde im Innenhof die Nacht zum Tag gemacht. Nach einer Mütze voll Schlaf starteten wir wieder mit einem Frühstück voll Herzblut in die Entscheidungsspiele. Nach einem 2:3 gegen die Senioren des SC Idar Oberstein spielten wir im kleinen Finale gegen die Nürnberger Damen. Gegen diese ehemaligen Bundesliga-Spielerinnen erlangten wir durch einen schnellen Konter durch Helmut, unseren Zugewinn aus Kassel, die Führung. Nach Ausgleich durch die Nürnberger und einem weiteren Tor für uns ging das Spiel mit einem 2:1 zu Ende. Nun stand es fest, wir sind Dritter.
Nach Zeltabbau und anschließender Dusche verabschiedeten wir Edith, Helmut sowie unsere Gastgeber. Nun geht’s nach einem ereignisreichen Wochenende wieder nach Hause. Wir bedanken uns bei Edith, Helmut und unseren Gastgebern für ein top organisiertes Wochenende. Wir bedanken uns bei euch für Spiel, Sport und Spaß. Wir kommen sehr gerne wieder.

Bericht: Doro

Dabei waren: Immo, Gine, Lars, Melle, Doro, Thomas, Tim. Und großartiger Weise ausgeholfen haben: Edith und Helmut

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MTV Goes West

Am 18.06. fuhren die Schaumschläger (zu ihrem eigenen Entsetzen) mit nur einem Auswechselspieler zum MTV nach Braunschweig. Ein Tag mit 5 Spielen und gemischtem Wetter wartete auf uns – die Wetterfee Sylvia war uns aber gnädig und es war während unserer Spiele vorwiegend trocken.

Im ersten Spiel standen wir den Grasnarbenschockern gegenüber. So richtig rund lief es bei uns Schaumschlägern noch nicht, aber immerhin rettete Thomas unsere Ehre und wir schafften ein Unentschieden.

Das zweite Spiel verloren wir, vor allem wegen desolater Abwehrleistung (sorry Lars!), 0:3 gegen die Herrenhäuser Cracks. Mehr Worte verlieren wir darüber jetzt besser nicht mehr :-/

Im dritten Spiel gegen die Spielgemeinschaft der Gloriosen und der Löwenauslese hatten wir uns dann aber schon wieder berappelt und Marius konnte mit einem Lupfer über die Schulter des (stehenden!!!) Torhüters ein 1:0 für uns rausholen. Man merke: auch die Abwehr war wieder konzentrierter, was vielleicht nicht zuletzt an der Hilfe von Olaf lag. Olaf, eigentlich Spieler des MTV war so nett uns für den Rest des Tages auszuhelfen, damit wir einen zweiten Auswechselspieler hatten.

Das vierte Spiel mussten wir dann gegen die Heißen Cnüppel verloren geben, die inzwischen durch Zuwachs und verbesserte Trainingseinheiten zu einem deutlich stärkeren Gegner avanciert sind. Über das Tor und dessen Rechtmäßigkeit (ja, war er nun im Schusskreis?!) ließ sich dennoch hervorragend den Rest des Tages diskutieren…

Das letzte (und für uns schönste Spiel) spielten wir gegen die Gastgeber. Endlich hatten wir zu uns gefunden, somit hat sich Olaf auch besser eingefunden, und konnten zumindest mal ein bisschen schönes Hockey spielen. Trotz vermehrtet Chancen fehlte immer wieder der glückliche Abschluss – nur ein mal gelang es uns den Ball ins Tor zu befördern. Mit einem 1:0 sind wir dann auch vom Platz gegangen.

Insgesamt haben wir so einen Platz im unteren Mittelfeld gemacht 😉 Aber wir hatten viel Spaß am Spiel und möchten uns ganz herzlich für die tolle Orga vor Ort bedanken! Fazit für uns bleibt: wir sind eine Hallenmannschaft. Um das zu ändern müssen wir zu mehr Feldturnieren fahren und es auch im Sommer schaffen zahlreicher zum Training zu erscheinen.

Dabei waren: Lars, Gerd, Sylvia, Thomas, Vanni, Hans-Peter, Marius, Katrin

 

13. Delmepokal

2016_schaumschlaeger_delmenhorst

Mit zwei Bussen und viel Vorfreude fuhren am 05. und 06. März 8 Schaumschläger nach Delmenhorst. 7 Zwerge zum Spielen und einer zum Aufpassen 😉 Am Ende konnten wir dann tatsächlich den Pokal mit nach Göttingen bringen – und freuen uns schon jetzt auf die Titelverteidigung im kommenden Jahr!

Am ersten Märzwochenende veranstalteten die Delmehopper aus Delmenhorst ihr 13. Eltern- und Freizeithockeyturnier um den Delmepokal. Gespielt wurde in 2 Gruppen à 5 Mannschaften. Die Gruppenspiele wurden alle bereits Samstag ausgetragen, am Sonntag folgten dann die gruppenübergreifenden Spiel über Kreuz und die Platzierungsspiele.

Um 11:40 hatten wir unser erstes Spiel gegen die Herrenhäuser Cracks. Mit viel Respekt gingen wir in dieses Spiel – nicht nur, weil wir im ersten Spiel immer leichte Startschwierigkeiten haben, sondern vor allem auch, weil es die Herrenhäuser Cracks waren, die eigentlich immer in guter Besetzung auflaufen. Wir konnten uns  durchweg gute Chancen erarbeiten, doch der Abschluss wollte einfach nicht gelingen. Zu allem Überfluss konnten dann die DHC’ler durch die Unaufmerksamkeit der Schaumschläger, die auf einen Pfiff warteten, die Abwehr durchbrechen und eine Kugel kullerte zum 0:1 ins Tor. Trotz aller Bemühungen mussten wir uns mit diesem Stand geschlagen geben, insgesamt waren wir aber mit unserem eigenen Spiel, das trotz Rückstand nicht hektisch wurde, recht zufrieden.

Im zweiten Spiel standen wir gegen die Heißen Cnüppel auf dem Feld. Doch wieder machte und das „Göttinger Problem“ der Chancenverwertung zu schaffen: von ca 20 Chancen waren 4 richtig knappe, und wir konnten nur eine verwerten :-/ Da unsere Verteidiger Vanni und Thomas aber niemanden an sich vorbei ließen, reichte diese eine verwandelte Chance zum 1:0 Sieg.

Im dritten Spiel standen wir dann mit den Gastgebern, den Delmehoppern, auf dem Feld. Marius hatte in den Spielen zuvor schon die Schwächen der Delmenhorster Verteidigung ausgemacht und diese wurden dann auch konsequent ausgenutzt. Zumindest um sich Chancen zu erarbeiten 😉 Drei Mal schaffte Marius es, einen Pass der Delmenhorster Verteidigung abzufangen und sich daraufhin eine 1 gegen 1 Chance gegen den Torwart zu holen. Beim dritten Mal hat es dann auch geklappt und Marius konnte den Torwart überlisten. Wir spielten konzentriert weiter und nach mehreren „hepps“, die je einen schnellen Angriff einläuteten, standen mal wieder 4 Schaumschläger im gegnerischen Schusskreis. Der Torschuss von Marius prallte am Pfosten ab – doch alle dachten die Kugel wäre im Aus. Erst nach einem kurzen Moment der Verwirrung konnte Melle die Kugel von den Delmenhorstern zurückerobern, legte auf Katrin ab und sie konnte zusammen mit der Kugel ins leere Tor spazieren. Mit einem 2:0 Sieg verließen wir den Platz nach unserem dritten Spiel.

Nach 2 Stunden Pause traten wir dann zu unserem letzten Spiel gegen die Hildesheimer Krummstockeulen an. In den vorigen Spielen hatten sie schon gezeigt, was in ihnen steckt und entsprechend defensiv gingen wir dieses Spiel auch an. In diesem Spiel konnte Lars vom Spielfeldrand seine Souffleusen-Fähigkeiten unter Beweis stellen und dirigierte seine 7 Zwerge übers Feld. Gegen die Hildesheimer Aufstellung half nur ein sehr schnelles Passpiel – und schnelle Beine. Marius konnte 2 mal nach nur einem vorherigen Ballkontakt in den Hildesheimer Schusskreis flitzen – und verwandelte beide Chancen souverän (trotz fast unmöglichem, sehr flachem Schusswinkel).

Nach diesem letzten Gruppenspiel, ging es direkt weiter ins Hotel, in dem abends auch die Turnierfete stattfinden sollte. Nach einer schönen warmen Dusche und ein paar Minuten Ruhe wurden wir von den Delmenhorstern vorzüglich verköstigt. Nach dem Essen wurden dann die Spiele des nächsten Tages angesagt – und wir erfuhren, dass wir Gruppenerste waren. Das musste natürlich gefeiert werden – und konnte auch gefeiert werden, denn unser erstes Spiel am nächsten Tag stand erst um 11:40 an! Entsprechend machten wir die Tanzfläche bis 1:30 unsicher.

Wie großartig die Feier am Vorabend war merkten wir im ersten Sonntagsspiel gegen die Nobodies schnell. Nachdem alle vorherigen Spiele erst durch 7-Meter schießen entschieden wurden und der DHC bereits im Finale stand, war unser Ziel klar: eine Entscheidung zu unseren Gunsten musste schon in den regulären 17 Minuten her. Nach ganz schön schleppendem Start, fingen wir uns nach einiger Zeit endlich und Thomas konnte vom Schusskreisrand den „Karton zum rappeln bringen“, wie Lars so schön formulierte. Da alle weiteren Angriffe abgewehrt werden konnten, standen wir mit diesem 1:0 Sieg im Finale.

Wie im ersten Spiel, standen wir nun im letzten Spiel wieder dem DHC gegenüber. Die Hannoveraner versprachen uns schon bei der Begrüßung, dass sie es uns nicht leicht machen würden. So bauten sie auch von Anfang an Druck auf und es kam zu der ein oder anderen Chance der Cracks in unserem Schusskreis. Das war der Weckruf, den wir brauchten – mit mehr Konzentration und Ruhe bauten wir unser Spiel auf und konnten unsererseits Chancen erarbeiten. Eine diskussionswürdige Entscheidung im Hannoveraner Schusskreis führte zu einem 7-Meter für uns, den Thomas auch gekonnt und lässig verwandelte. Leider wurde uns dieses Tor umgehend wieder aberkannt. Man muss allerdings dazu sagen: die Schiris auf den Delmenhorster Turnieren werden durch die Delmenhorster Jugend gestellt – Fehler wurden dann vom Schiedsrichterobmann mehr oder weniger umgehend korrigiert. Die gefühlte Erleichterung war also nur von kurzer Dauer und wir mussten wieder alles nach vorne legen. Melle und Katrin zeigten nochmal, was sie gemeinsam im gegnerischen Schusskreis drauf haben: Katrins Torschuss wurde abgewehrt, Melle fummelte die Kugel unterm Torwart hervor und jagte die Kugel zielsicher ins lange Eck. Die letzten 3 Minuten waren dann hart zu verteidigen, aber wir haben es geschafft. Mit einem weiteren 1:0 Sieg konnten wir so das Finale für uns entscheiden!

Vielen, vielen Dank an Thomas aus Delmenhorst, der sein Amt als Turnierorganisator nun abgegeben hat – Rene wird einiges zu tun haben, um diese Fußstapfen auszufüllen. Einen herzlichen Dank auch an alle anderen, an der Organisation beteiligten Delmenhorster, für ein sehr schönes Turnier. Einen besonderen Dank müssen wir noch an die anderen Mannschaften richten – nicht nur für die schönen Spiele, die wir am Wochenende hatten, sondern auch für das viele Lob, das wir bekommen haben.

Und nicht zuletzt gehört an diese Stelle noch ein extra großes Dankeschön an Matze, der an diesem Wochenende das vorerst letzte Mal Hockey mit uns gespielt hat. Wir werden dich im Tor und und natürlich auch neben dem Spielfeld sehr vermissen!

Die Schaumschläger-Zwerge: Matze (TW), Vanni, Thomas (1), Katrin (2), Marius (3), Melle (1), Hans-Peter und ihr Premium-Fan/Betreuer/Souffleur Lars

Düsseldorf 2015 am 15. und 16. August

Am 15. August sind wir Schaumschläger (sieben Leute) nach Düsseldorf zu den Kugelblitzen gefahren. Zum ersten mal fuhren wir zu den Kugelblitzen zu einem Freundschaftsbesuch (wir kennen sie schon gut von anderen Turnieren), zu dem aber auch ein Spiel Feldhockey auf dem schönen Kunstrasen der Düsseldorfer gehörte.

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Nachdem wir am Samstag um acht Uhr losgefahren waren, kamen wir am späten Vormittag in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt an. Dort wurden wir direkt von Houbi und anderen der Kugelblitze begrüßt, worauf bald ein Mittagsimbiss in einer urigen Gaststätte folgte. Danach machten wir zusammen mit unseren Gastgebern eine Stadtrundfahrt in einem Hop On-/ Hop Off-Bus, wobei wir einen Überblick über die örtlichen Sehenswürdigkeiten wie die Kö und den alten Rheinhafen gewinnen konnten. Nach einem kurzen Spaziergang erreichten wir anschließend unser Hostel, in dem wir aber erst bloß unsere Zimmerkarten abholten.
Schließlich fuhren wir zum DSC-Gelände, das uns mit Clubhaus, Sekretariat, einem großen Kunstrasenplatz und noch viel mehr beeindruckte. Dort trugen wir auch das einzige Spiel an diesem Wochenende aus, Schaumschläger gegen Kugelblitze. Da es sich um ein Spiel auf dem Großfeld handelte, mussten uns u.a. mehrere Spieler der Kugelblitze aushelfen. Es ging erst im Siebenmeterschießen zugunsten der Gastgeber aus, danach fuhren wir wieder in eine urige Gaststätte, in der uns Riesenportionen serviert wurden und in der wir den langen Abend verbrachten, um beim ein oder anderen Düsseldorfer Altbier miteinander und mit den Kugelblitzen zu quatschen. Erst nach Mitternacht kamen wir wieder im Hotel an, wo wir schnell unsere Zimmer bezogen und dann auch einschliefen.

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Am Sonntag konnten wir bis neun Uhr ausschlafen, danach gab es Frühstück und wir wurden um zehn von den Kugelblitzen abgeholt. Zuerst machten wir einen Spaziergang durch die Stadt und saßen einmal wieder in einer Kneipe, später aßen wir im „Curry“ unter anderem gleichnamige Würste und fuhren danach zum Medienhafen und sahen dort z.B. auch das beeindruckende Hyatt-Hotel. Zum Abschluss gingen wir noch ein Eis essen und machten uns danach auch wieder auf den Weg nach Göttingen, wo wir am Abend wieder ankamen, allesamt glücklich über unseren Ausflug nach Düsseldorf.

Bericht: Tim