Hallensaisonabschluss in Meerane

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Am 29.03.2014 fuhren wir zu einem weiteren Frühaufsteherturnier nach Meerane. Schon um 07:00 trafen wir uns zur gemeinsamen Abfahrt mit dem Bus. In Meerane erwarteten uns mindestens vier Spiele von je 10 Minuten Spieldauer. Sollten wir nicht allerletzter werden, käme noch ein fünftes Platzierungsspiel hinzu. Sollten wir darüberhinaus sogar unter den ersten beiden unserer Staffel landen, gäbe es auch ein sechstes Spiel…

In Meerane stellten sich 11 Mannschaften dem sportlichen Vergleich. Diese wurden in zwei Staffeln zu fünf bzw. sechs Mannschaften eingeteilt. Zwischen den Staffeln gab es am Ende noch Platzierungsspiele, wobei die ersten vier Plätze über Kreuz ausgespielt wurden. In unserer Staffel spielten die blauen Mamas & Papas aus Meerane, die Schlossgeister aus Königswusterhausen, die Gloriosen aus Erfurt und die Elternhockeymannschaft aus Köthen.

Um 10:35 fing das Turnier für uns mit Meerane Blau an. Wir fanden recht schnell zu einem schönen gemeinsamen Spiel. Allerdings mussten wir uns erst an die kurze Spielzeit gewöhnen, denn kaum hatte man ins Spiel gefunden wurde gewechselt bzw. das Spiel war vorbei. Trotz Drang nach vorne endete das Spiel mit 0:0.

Nach 2 Stunden Pause ging es dann mit den Schlossgeistern aus Königswusterhausen weiter. Dies war ein deutlich spannenderes Spiel: nach einem verwandelten 7-Meter von Sylvia, schafften die Schlossgeister den Ausgleich. Marius konnte bei einem Konter kurz vor Schluss alle überlaufen und schoss, kaum dass er im gegnerischen Schusskreis war, das abschließende 2:1.

Knapp eineinhalb Stunden später spielten wir ein „Probespiel“ mit den Gloriosen aus Erfurt, die wir im Mai besuchen. Wir verbrachten viel Zeit im gegnerischen Schusskreis und holten drei 7- bzw. 9-Meter Chancen raus. Die dritte wurde dann von Vanni zum Endstand von 1:0 verwandelt.

Gegen halb drei spielten wir mit der Elternhockeymannschaft aus Köthen. Über die gesamte Spielzeit konnten wir das 0:0 halten, doch in der letzten Sekunde wurde ein 7-Meter gegen uns gepfiffen. Trotz beherztem Sprung und kurzem Flug konnte Lars den Schlenzer leider nicht halten… So gingen wir mit 0:1 als Endstand und einem leider verletzten Marius vom Platz.

Das war auch unser letztes Gruppenspiel. Nach der Auszählung stand fest: wir hatten den zweiten Platz in unserer Gruppe erreicht und mussten als nächstes gegen die Schnapphänse aus Jena spielen. Die folgenden Spiele mussten wir ohne Marius überstehen und so rückte Melle in die Mitte auf. Trotz vieler Chancen auf beiden Seiten stand es nach 10 Minuten noch immer 0:0. Also ging es ins 7-Meter schießen. Doch auch dies blieb nach 6 Schüssen torlos. In der darauffolgenden 7-Meter Runde schaffte eine Schnapphänsin, was wir Göttingerinnen nicht hinbekommen haben: ein verdammt gut platzierter Schlenzer war für Lars unhaltbar. Somit hatten wir einen Endstand von 0:1.

Köthen wurde in unserer Gruppe erste, unterlagen danach allerdings Chemnitz, weswegen wir im Spiel um den dritten Platz wieder mit Köthen auf dem Feld standen. Bei beiden war langsam aber sicher die Puste raus, unsere Chancen wurden nicht zum Abschluss gebracht und Köthen konnte das vorherige Ergebnis von 0:1 bestätigen. Am Ende landeten wir also auf dem 4. Platz! Nach dem letzten Platz, den wir vor zwei Jahren „schafften“ ist das doch eine deutliche Steigerung 😉

Wir danken den Mamas und Papas für ein gelungenes Turnier und den anderen Mannschaften für viele schöne Hockeyspiele. Wir hatten sehr viel Spaß!

Es spielten: Lars im Tor; Immo und Gerd in der Abwehr; Marius in der Mitte; Vanni, Melle, Sylvia und Gine im Sturm

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Eine Sonnenaufgangsfahrt zu den Kanalschnooke

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Am 08.03.2014 fuhren wir schon seeehr früh (man beachte, das war ein Samstag!!) los um an einem eintägigen Turnier in Franken­thal teilzunehmen. Ein verdammt langer Tag mit sechs Hockey­spielen und zusätzlich noch einigen Ge­schick­lich­keits­spie­len erwartete uns.

Um 6:30 trafen wir uns in Göttingen um zusammen nach Frankenthal zu fahren. Knapp 3 Stunden Fahrt in der Morgendämmerung erwarteten uns – und wir waren Dank Melle und Lars mit Kaffee gewappnet. Der war auch bitter notwendig um zumindest halbwegs aufrecht unser erstes Spiel um 9:50 mit den Kanalschnooke bestreiten zu können. Pünktlich um 9:45 kamen wir an und mussten ein unaufgewärmtes erstes Spiel spielen. Wir waren noch ein wenig unkoordiniert, Jens konnte aber nach einer Vorlage von Marius den Torhüter tunneln und zum 1:0 punkten. In der darauffolgenden offensiven Phase der Kanalschnooken musste Vanni unerwartet in die Abwehr und hat prompt einen Schläger ins Gesicht bekommen. Dank Zahnschutz und prompter Kühlung ist aber alles nur halb so wild gewesen.

Als dann alle Mannschaften da waren gab es Sekt zur Begrüßung und vor den nächsten sieben Spielen mussten wir unsere Geschicklichkeit unter Beweis stellen. Der Gewinner des Geschicklichkeitsspiels ging dann mit 1:0 Führung ins eigentliche Spiel.

Im nächsten Spiel teilten wir uns das Feld mit den Niddatigers aus Frankfurt. Schon vorher war klar, dass es schwer werden würde als Gewinner vom Feld zu gehen. Umso glücklicher waren wir, als wir das Geschicklichkeitsspiel (rückhändig von der Mitte durch 2 Kästen ins Tor schießen) für uns entscheiden konnten. Melle konnte unsere Führung recht schnell auf 2:0 ausbauen. Mit dem folgenden Taktikwechsel der Niddatigers kamen wir nicht so gut zurecht sodass Lars ordentlich unter Druck geriet. Nach zwei sehr schön ausgespielten Toren und einem verwandelten 9-Meter der Niddatigers stand es plötzlich 2:3. Leider konnten wir keine unserer herausgespielten Chancen verwandeln, so dass es bei diesem Endstand blieb.

Auch vor dem Spiel gegen die Mumienschieber aus Viersen gab es ein Geschicklichkeitsspiel. Hierbei sollten aus der Mitte die Kugeln über die Bande ins Tor gespielt werden. Sowohl Marius als auch Thomas punkteten und so starteten wir wieder mit 1:0 ins Spiel. Die Mumienschieber waren als starke Mannschaft eingestuft worden, aber da wir uns inzwischen endlich eingespielt hatten, konnten wir ein solides Spiel aufbauen. Die Viersener Kugel wurde häufig schon an der Mittellinie gestoppt und wir konnten mehrere Konter aufbauen. Wir schafften es den Druck hochzuhalten und bald stand es 2:0 nach einem Ableger von Marius auf Vanni, die am Pfosten lauerte. Thomas verwandelte seinen 9-Meter souverän und bei einem erneute Gewusel im Viersener Schusskreis (Vanni, Marius, Thomas und Melle waren irgendwie involviert) konnten wir zum 4:0 punkten. Wer genau zuletzt an der Kugel war ist unklar – die Meinungen gehen stark auseinander 😉 Dank einer großartigen Leistung auch in der Verteidigung von Jessi und Lars konnten wir das Spiel auch so beenden.

Mit den Mainhoppers aus Frankfurt haben wir ein sehr schönes und ausgeglichenes Spiel gespielt. Einige Torchancen konnten wir zwar rausspielen aber leider nicht verwandeln. Wir wollten einfach zu viel. Ein 7-Meter von Jessi ging zwar rein, war aber gechlagen – zählte also nicht. Am Ende gingen wir glücklich mit einem 0:0 vom Feld.

Zum Spiel gegen die Obstler aus Heidesheim war es in der Halle gefühlt 30°C. Entsprechend schwer fiel uns auch die Lauferei. Aber wegen des Zeitverzugs wurde die Spielzeit zwischenzeitlich auf 15 Minuten gesenkt. Das tat gut! Da alle nun auch vier Spiele auf dem Buckel hatten, wurden die Spiele auch entspannter. Mit einem flüssigen und schönen Passpiel konnten wir relativ schnell das erste Tor durch einen Stecher von Vanni erzielen. Ähnlich im Verlauf aber nicht gestochen sondern gespielt war danach auch das 2:0 von Marius. Das 3:0 gelang einem sehr ruhigen Jens der im richtigen Moment die Kugel ins Tor beförderte. Noch zwei Spiele Pause und dann gings rein ins letzte Spiel…

Im letzten Spiel gegen Riesling Trocken aus Bad Dürkheim merkte man die schweren Beine so richtig. Wir schafften es nicht mehr aus dem Sturm schnell genug zurück in die eigene Hälfte um die Verteidigung zu unterstützen. Die eigenen Angriffe waren eher unkoordiniert und die fehlende Konzentration führten zu einem Endstand von 0:3.

Um 17:45 war dann die Siegerehrung – für uns reichte es zum 3. Platz. Vor uns platzierten sich nur die Riesling Trocken und die Niddatigers als Turniersieger. So schön das Turnier war und so viel Spaß wir auch hatten, müssen wir doch ehrlich gestehen, dass wir froh waren uns nach dem langen Tag endlich auf den Heimweg machen zu können.

Ein Ausflug zum Weihnachtsmarkt

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Wie schon im letzten Jahr organisierte unser Trainer Jens einen Ausflug zu einem Weihnachtsmarkt in der Region. Der Haken? Wieder haben wir uns mittags am Bahnhof getroffen ohne zu wissen, wo die Reise hingehen würde…

Wir sind in diesem Jahr auf den historischen Weihnachtsmarkt auf der Wartburg in Eisenach gefahren. Nach ca. eineinhalb Stunden Fahrtzeit kamen wir in Eisenach an und mussten zwar nicht weit laufen, aber etliche Treppen erklimmen um zum Eingang der Burg zu kommen.

Der Markt erstreckte sich über mehrere Innenhöfe und einige Räume, in welchen es viel kulturelles zu entdecken gab. Es gab neben tollen handwerklichen Produkten, die man kaufen konnte auch die Möglichkeit den Handwerkern bei ihrer traditionellen Arbeit über die Schulter zu blicken. Unter anderem gab es einen Glasbläser, einen Schmied, einen Zimmermann und einen Steinmetz zu bewundern.

Ähnlich traditionell ging es auch bei den Speisen und Getränken zu so dass es neben den Standardgerichten wie Waffeln, Bratwurst und Glühwein auch Fleischspieße, Honigfleisch im Brot und Met gab. Bezahlt wurden alle Waren in Talern!

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Die Taler wurden sodann auch fleißig in Speiß und Trank investiert. Abgerundet wurde dieses Erlebnis durch abendliche Vorführungen von Feuerspuckern und altertümlichen Musikgruppen. Nicht zu vergessen die gesamte Atmosphäre in der Burg, welche durch die kostümierten Händler unterstrichen wurde, und die tolle Aussicht!

Alles in allem war es ein großartiges Erlebnis und ein einziger Tag reicht eigentlich nicht aus um diesem Weihnachtsmarkt gerecht zu werden. Vielen Dank an Jens für diese vortreffliche Wahl!

Die inoffizielle Niedersachsenmeisterschaft in Braunschweig

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Am 23.11.2013 fuhren 10 Schaumschläger nach Braunschweig zu dem Voradventsturnier der Kennel Spätlese, der inoffiziellen Niedersachsenmeisterschaft, da nur Mannschaften aus Braunschweig, Hannover und Göttingen mitspielten. Nach unserem überraschenden Erfolg vor 2 Jahren mussten wir in diesem Jahr den Pokal zunächst wieder nach Braunschweig bringen.

Um 12:20 hatten wir unser erstes Spiel. Und das direkt gegen die Gastgeber. Da wir im ersten Spiel meist noch zu uns als Mannschaft finden müssen, gingen wir das Spiel ganz nach den Anweisungen von Jens ruhig und eher defensiv an. Als Marius das erste Tor für uns schoss, wurde der Kampfgeist der Spätlese geweckt und wir hatten es den Rest der 20 Minuten wirklich schwer. Jedoch konnte Gine (insbesondere zu ihrer eigenen Überraschung) mit dem zweiten Tor der Partie alles klären und wir gingen mit einem 2:0 als Sieger aus dem Spiel hervor.

Das nächste Spiel bestritten wir um 13:00 gegen die Braunschweiger Löwenauslese. Wieder ging die Taktik von Jens voll und ganz auf und wir konnten die Löwenauslese gut unter Druck setzen. Wir verbrachten einige Zeit im Schusskreis der Löwenauslese, konnten aber leider zunächst keine Chance verwandeln. Insbesondere Katrin wollte es wissen und verstrickte sich in mehrere Kämpfe mit dem gegnerischen Torwart um die Kugel. Aus einem der Kämpfe konnte sie die Kugel an Vanni passen, die dann zum Endstand 1:0 verwandeln konnte.

Um 14:10 war dann der Anpfiff zu dem Spiel gegen die Heißen Cnüppel. Da ein Teil unserer Spielerinnen zuvor bei den Cnüppeln ausgeholfen hatte und das nun nicht mehr ging, holten sie sich weibliche Verstärkung von der Löwenauslese. Schon kurz nach dem Start konnte Marius das erste Tor schießen. Wie immer war es ein schönes Spiel mit den Heißen Cnüppeln, das wir konzentriert uns diszipliniert dominieren konnten. Nach etwa der Hälfte der Zeit konnte Melle unsere Führung durch einen wunderschönen Stecher auf 2:0 ausbauen. Das war dann auch der Startschuss für Thomas, der dann intensiv aus der Verteidugung heraus stürmte und kurz vor Ende das dritte Tor schoss. So beendeten wir das Spiel mit einem 3:0.

Vor dem nächsten Spiel gegen die Proseccis mahnte uns Jens die Ruhe zu bewahren und ein weiteres konzentriertes Spiel zu machen. Leider konnten wir uns nicht an die Worte halten und unser Wunsch nach mehr Toren trieb uns in ein chaotisches Spiel hinein. Dennoch konnten wir das 0:0 über die Zeit retten.

Das Spiel gegen die Proseccis war ein lauter Warnschuss vor dem letzten Spiel gegen die Grasnarbenschocker. Auch diese waren von vorne herein als starker Gegener eingeschätzt worden und so ein Spiel konnten wir uns nicht erneut leisten. Wir haben es geschafft unsere Konzentration wiederzufinden und mehr Ruhe in unser eigenes Spiel zu bringen. Marius nutzte die Chance nach einem Freischlag für uns um in den gegenerischen Schusskreis zu sprinten und das erste Tor zu schießen. Die Schiedsrichter waren sich zunächst uneinig, ob der Freischlag korrekt ausgeführt wurde und auch in beiden Mannschaften herrschte Unsicherheit. Am Ende einer kurzen Diskussion wurde das Tor für uns gewertet und so zogen wir den Unmut der Grasnarbenschocker auf uns. Diese hatten nun einen noch deutlicheren Dran in unseren Schusskreis, doch Dank unserer Verteidigung und unserem Torwart konnten die Angriffe abgewehrt werden. Ein erneuter Angriff von uns führte dann zu einem Eigentor der Grasnarbenschocker, was auf beiden Seiten wieder ein wenig Ruhe einbrachte. Das erste strittige Tor wurde so ein wenig zur Nebensache und beide Mannschaften konnten mit dem 2:0 Endstand halbwegs leben.

Noch war aber nichts sicher, denn nach diesem Spiel gab es noch zwei weitere Spiele, in denen die Proseccis uns den Titel noch streitig machen konnten. Am Ende hatten sowohl die Proseccis als auch wir 13 Punkte gesammelt und 8 Tore geschossen. Nur das Gegentor, das die Proseccis kassierten machte uns in diesem Jahr zum Turniersieger. Wie immer gehört auch ein wenig Glück dazu…Aber natürlich haben wir die 0 Gegentore unserer starken Abwehr Jessi, Thomas und Immo als auch unserem Torhüter Lars zu verdanken!

An dieser Stelle möchten wir noch der Turnierleitung, den Organisatoren und den Helfern für ein wirklich tolles Turnier danken! Wir waren rundum gut versorgt mit einem tollen Buffet und einer super Organisation (wie jedes Mal 🙂 ). Somit freuen wir uns natürlich umso mehr in zwei Jahren den Pokal wieder nach Braunschweig zu bringen!

Es spielten: Tor: Lars; Abwehr: Immo, Jessi, Thomas (1); Mitte: Jens, Marius (3); Sturm: Vanni (1), Melle (1), Gine (1), Katrin