Düsseldorf 2015 am 15. und 16. August

Am 15. August sind wir Schaumschläger (sieben Leute) nach Düsseldorf zu den Kugelblitzen gefahren. Zum ersten mal fuhren wir zu den Kugelblitzen zu einem Freundschaftsbesuch (wir kennen sie schon gut von anderen Turnieren), zu dem aber auch ein Spiel Feldhockey auf dem schönen Kunstrasen der Düsseldorfer gehörte.

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Nachdem wir am Samstag um acht Uhr losgefahren waren, kamen wir am späten Vormittag in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt an. Dort wurden wir direkt von Houbi und anderen der Kugelblitze begrüßt, worauf bald ein Mittagsimbiss in einer urigen Gaststätte folgte. Danach machten wir zusammen mit unseren Gastgebern eine Stadtrundfahrt in einem Hop On-/ Hop Off-Bus, wobei wir einen Überblick über die örtlichen Sehenswürdigkeiten wie die Kö und den alten Rheinhafen gewinnen konnten. Nach einem kurzen Spaziergang erreichten wir anschließend unser Hostel, in dem wir aber erst bloß unsere Zimmerkarten abholten.
Schließlich fuhren wir zum DSC-Gelände, das uns mit Clubhaus, Sekretariat, einem großen Kunstrasenplatz und noch viel mehr beeindruckte. Dort trugen wir auch das einzige Spiel an diesem Wochenende aus, Schaumschläger gegen Kugelblitze. Da es sich um ein Spiel auf dem Großfeld handelte, mussten uns u.a. mehrere Spieler der Kugelblitze aushelfen. Es ging erst im Siebenmeterschießen zugunsten der Gastgeber aus, danach fuhren wir wieder in eine urige Gaststätte, in der uns Riesenportionen serviert wurden und in der wir den langen Abend verbrachten, um beim ein oder anderen Düsseldorfer Altbier miteinander und mit den Kugelblitzen zu quatschen. Erst nach Mitternacht kamen wir wieder im Hotel an, wo wir schnell unsere Zimmer bezogen und dann auch einschliefen.

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Am Sonntag konnten wir bis neun Uhr ausschlafen, danach gab es Frühstück und wir wurden um zehn von den Kugelblitzen abgeholt. Zuerst machten wir einen Spaziergang durch die Stadt und saßen einmal wieder in einer Kneipe, später aßen wir im „Curry“ unter anderem gleichnamige Würste und fuhren danach zum Medienhafen und sahen dort z.B. auch das beeindruckende Hyatt-Hotel. Zum Abschluss gingen wir noch ein Eis essen und machten uns danach auch wieder auf den Weg nach Göttingen, wo wir am Abend wieder ankamen, allesamt glücklich über unseren Ausflug nach Düsseldorf.

Bericht: Tim

Wenn es zum Hockeyspielen zu heiß wird….

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…wird gegrillt!

In den ersten heißen Sommerwochen konnten wir schon bald nicht mehr Trainieren vor lauter Hitze. Stattdessen trafen wir uns am Hockeykeller um die Trainingszeit anders zu bestreiten: mit Grillen. Vor dem Hockeykeller spendete uns die Sporthalle auch ausreichend Schatten, dass wir trotz zusätzlicher Grillhitze keinen Hitzschlag erlitten. Dank der kühlen Erfrischungsgetränke und der hervorragend gekühlten, mitgebrachten Salate konnten wir uns auch von innen ein wenig runterkühlen. Da alle mal wieder von allem zuviel dabei hatten, wurde munter untereinander getauscht und wir hatten ein richtig schönes Grillbuffett :-).

Ein Besuch bei den Edelsteinen

2015_IdarOberstein Nachdem einige unserer Damen schon beim Gänselieselturnier bei den „Edelschliff-ern“ ausgeholfen hat, mussten wir sozusagen auch vom 12.-14-06. nach Idar Oberstein fahren. Es war ein reines Spaßturnier, das aus Senioren-, Elternhockey- und Freizeitmannschaften zusammengewürfelt wurde und ganz liebevoll organisiert war! Da es um nichts, außer Spaß ging, haben wir uns auch daran gehalten und ns keine Ergebnisse gemerkt 😉

Bereits Freitagnachmittag trafen wir uns „am Berg“ – wo auch sonst? – es sollte sich schließlich auch lohnen, dass wir die weite Strecke zurücklegen um die diesjährigen Turniersieger zu besuchen. Neben uns Schaumschlägern waren auch die Pfeffermiehler, TG Frankenthal, die Pink Pantherm SC Edelschliff selbst und eine zweite Idar-Obersteiner Mannschaft SC I.O. dabei. Leider war das Teilnehmerfeld kurzfristig recht stark geschrumpft, dafür gab es dann aber mehr Spielzeit pro Spiel und ein bisschen Kultur drumherum. Die anfängliche Spielzeit von 2×20 Minuten wurde dann aber doch recht schnell ob der Temperaturen und der immensen Kondition aller Teilnehmer auf 2×15 Minuten reduziert.

Aber fangen wir von vorne an: Freitag Abend wurden wir ganz herzlich empfangen und obwohl wir recht spät ankamen und dann auch noch unsere Zelte aufbauen mussten, wurden wir im Vereinsheim noch großartig verpflegt. Da man sich ja schon lange nicht mehr gesehen hat und ja auch noch Freitagabend war wurde es ein recht langer Abend und wir konnten uns schön in unsere Zelte mümmeln.

Am nächsten Morgen (noch krähte der Hahn) gab es direkt am Platz ein wirklich tolles Frühstück mit allem, was das Herz begehrt. Selbst Ei wurde frisch zubereitet! So gestärkt machten wir uns dann auf den Weg zum Edelsteinmuseum und der historischen Weiherschleife. Die Führung war wirklich toll gemacht und im angrenzenden Edelsteinshop konnten die Damen Schaumschlägerinnen ihre Geldbeutel um den ein oder anderen Euro erleichtern. Nachdem dann auch Edith zu uns gestoßen ist (wir haben sie ja leider nach Koblenz verloren), starteten wir das erste Spiel um 13:30 gegen die Pfeffermiehler, und dann um 15:00 ein Spiel gegen SC Edelschliff. Die Pausen nutzten wir intensiv zu Rehydrierung und (einige von uns) zum wiederholten Auftragen von Sonnenschutz.

Abends wurde dann wieder direkt am Platz gespeist. Auf einem großen Schwenkgrill wurden hausgemachte Maulwürfe gegrillt. Liebe Idar Obersteiner, bitte nehmt mir folgende Erklärung nicht übel – es geht nur um die Anschauung: Maulwürfe sind quasi Schweinerouladen gefüllt mit viiiiel Zwiebel und Schinken, kräftig gewürzt und SUPER LECKER!! Aber die Portionen waren so groß, dass selbst unsere fleißigsten Esser kaum eine zweite Portion schafften, geschweige denn dazu noch Beilagen. Schon beim Essen heizte uns der DJ ein, doch bei der Hitze und mit so vollem Magen hat es dann doch noch ein ganzes Weilchen gedauert, bis die ersten auf der Tanzfläche waren. Dann war die Fläche aber eigentlich immer voll und wer nicht tanzte saß mit seinem Stubbi in gemütlicher Runde und konnte Quatschen.

Am nächsten Tag spielten wir dann noch gegen Frankenthal und SC I.O. Wieder waren beides sehr schöne aber auch sehr anstrengende Spiele (was nicht nur auf das Wetter zurückzuführen war). Dem aufmerksamen Leser wird aufgefallen sein, dass wir nicht gegen die Pink Panther gespielt haben. Das wäre aber auch gar nicht gegangen, denn Lars stand bei jedem ihrer Spiele im Tor und Vanni hat auch zwischendurch mal ausgeholfen. Also haben wir quasi mit den Pink Panthern gespielt, nicht gegen.

Alles in allem hatten wir ein wirklich tolles Wochenende auf einem sehr schön organisierten Turnier. Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr dran bleibt und auch im nächsten Jahr Jörg Pehlke mit eurem Turnier ehrt! Wir wären gerne wieder dabei! Vielen Dank also an dieser Stelle nochmal für die tolle Organisation, die Herzlichkeit, das tolle Essen und das Rundum-Sorglos-Paket!!

Dabei waren: Edith, Lars, Melle, Jens, Marius, Vanni, Jessi, Thomas.

Schaumschläger in Erfurt

Zum Auftakt der Feldsaison 2015 haben die Göttinger Schaumschläger am 9.Mai Thüringens Landeshauptstadt Erfurt einen Besuch abgestattet. Es war – wie in den letzten Jahren – ein sehr schönes Turnier, das die Gastgeber mit viel Engagement perfekt vorbereitet hatten.

10 Mannschaften kämpften engagiert, aber stets fair um die begehrte thüringer Urne (die Form des Pokals erinnert ein klein wenig an eine letzte Ruhe) und am Ende hatten die Schlenzelberger aus Berlin die Nase vorn. Im Endspiel besiegten sie die Anhaltiner Blitze mit 2:1. Und ein Göttinger hatte maßgeblichen Anteil am Erfolg der Hauptstädter: unser Lars, den sich die ohne Torwart angereisten Berliner ausgeliehen hatte.

Aber wie haben wir Göttinger Schaumschläger abgeschnitten? Die Antwort ist ziemlich eindeutig: gut!
Am Ende war es der dritte Platz, den wir von 10 Mannschaften geholt haben.
Der Weg dahin war steinig… Zum Auftakt setze es eine 1:2 Niederlage gegen die Anhaltiner Blitze aus Osternienienburg. Trotz 1:0 Führung durch Marius konnten wir nicht auf die Gewinnerstraße abbiegen. Zwei Konter, bei denen zu unseren Lasten Überzahlsituationen entstanden watew, verwandelten die Gegner in Tore und wir hatten das Nachsehen.

Im zweiten Spiel gegen die Gastgeber gelang uns dann mehr. Ein geordneter Spielaufbau wurde belohnt und Vanni und Marius vollstreckten zum 2:0 Endstand.

Das dritte Spiel ging gegen die Mamas und Papas aus Meerane. Und jetzt ging dee Stern von Tim auf. In bester Goalgettermanier lochte er nach Vorlagen von Immo entspannt und entschlossen ein und ließ dem Meeraner Torwart aus kurzer Distanz nicht den Hauch einer Chance, so dass auch dieses Spiel mit 2:0 gewonnen wurde.

Mit zwei Siegen im Rücken gingen wir das letzte Gruppenspiel gegen unsere alten Freunde aus Hannover, die heißen Cnüppel, leider nicht mit der notwendigen Konzentration an. Trotz drückender Überlegenheit verloren wir durch ein Kontertor und aufopferungsvoller Verteidigung der Gegner mit 0:1 und gingen mit langen Gesichtern vom Platz. Sollte uns diese unnötige Niederlage die Chance genommen haben, um den dritten Platz spielen zu dürfen? Es würde nun darauf ankommen, wie die Gastgeber gegen die Anhaltiner Blitze spielen. Bei einem Sieg der Gloriosen oder einem Unentschieden wären wir weg vom Fenster. Da die Blitze jedoch 3:0 siegten, zogen wir als glückliche Gruppenzweite ins kleine Finale um den dritten Platz ein.

Unser Gegner im Platzierungsspiel waren die Schnapphänse aus Jena. Eine starke Mannschaft, gegen die wir uns in der Vergangenheit oft schwer getan haben. Aber gegen sogenannte starke Mannschaften sahen wir schon früher oft gut aus, da wir dann aus sicherer Defensive ein Konterspiel aufziehen können. Und auch diesmal ging das zunächst recht gut, bis die Jenaer durch ein Tor aus dem Gewühl die 1:0 Führung eroberten. Jetzt war für uns Schaumschläger guter Rat teuer, aber Tim wurde dann endgültig zum Held des Tages. Auf Flanke von Immo setzte er sich gegen einen Verteidiger und den Torwart durch und versenkte die Kugel zum 1:1 Endstand in den Maschen. Das besondere an diesem Tor war die Entschlossenheit, mit der sich Tim durchsetzte. Trotz Rempelei des Gegenspielers drückte er die Kugel mit der Rückhand über die Linie. Das hätte niemand besser machen können!!!

Da Jena und wir nach diesem guten und fairen Spiel auf ein Siebenmeterschießen verzichteten, gab es zwei dritte Sieger.

So fuhren wir nach einem schönen, fairen und verletzungsfreien Turnier guter Laune und zufrieden nach Hause. Ein besonderer Dank gilt den Gloriosen für diesen perfekt organisierten Tag. Gerne kommen wir 2016 wieder!

Dabei waren: Lars, Hans-Peter, Immo, Gine, Jessi, Thomas, Tim, Marius, Vanni
Bericht: Immo